Spittelackerstraße 55 Leitung: Angelika Bayer, Tel. 86064 
Kindergarten Hl. Familie
(Zugang Spittelackerstraße oder Leisnerstraße)
Kindergarten als Teil der Pfarrgemeinde
Die Pfarrgemeinde HI. Familie zählt ca. 3900 Mitglieder. Vor allem die Seelsorge, aber auch die Verwaltung wird von Pfarrer Franz Leithenmayr und zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helfern geleistet.
Bereits seit Gründung der Pfarrgemeinde 1938 gehört auch der Kindergarten dazu. 1978 wird in der Spittelackerstr. 55 ein neues Haus für die Kinder gebaut mit einer kindgerechten, großzügigen Innen- und Außengestaltung — „Der schönste aller Kindergärten in Freiburg“ — heißt es damals.
Auch heute ist der Kindergarten die Wiege unserer Pfarrgemeinde, in der wir Kinder und Eltern begleiten und unterstützen in der Bewältigung ihrer Lebensaufgabe. Die Pfarrgemeinde schafft und erhält den Rahmen, der notwendig ist, damit die Kinder sich zu selbstbewussten und selbständigen Persönlichkeiten entwickeln. Ein Rahmen, in dem sie die Geborgenheit, die Liebe und den christlichen Glauben spüren und erfahren, ein Rahmen, der flexibel genug ist, sich den kindlichen Bedürfnissen und den gesellschaftlichen Anforderungen im Wandel der Zeit anzupassen.
Kindergarten - Ort der Begegnung und Gemeinschaft
Das Kind soll in der Gemeinschaft der Gruppe ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln können. Durch Kontakte und Freundschaften, die zwischen den Kindern geknüpft werden, entstehen auch viele familiäre freundschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Kulturkreise lernen sich kennen und schätzen. Bei Kirchenfeiern und Pfarreifeste können durch das Mitwirken des Kindergartens darüber hinaus soziale Bindungen entstehen.
Kindergarten- Ort der Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung
In der Geborgenheit der Gruppe darf das Kind lernen, seine Gefühle auszudrücken. Es soll erfahren, dass seine Meinung wichtig und gefragt ist und dass es sie ausdrücken darf. So sollen die Kinder im Kindergarten zu fröhlichen, konfliktfähigen, lebensbejahenden Menschen heranwachsen dürfen. Der Kindergarten möchte das Interesse des Kindes wecken, seine Aktivität fördern und es in seiner Selbständigkeit begleiten.
Kindergarten- Ort an dem Glauben erlebt und gelebt wird
Die Kinder sollen im Kindergarten den christlichen Glauben kennen lernen und erfahren. Christliches Zusammenleben beinhaltet, Gefühle zuzulassen, Vertrauen zu erfahren, Zuwendung zu erhalten bei Traurigkeit, Freude zu teilen, aber auch mit Wut und Hassgefühlen umgehen zu lernen. Durch alle diese Erfahrungen und durch die Botschaft Jesu, die den Kindern in vielen Erzählungen und Angeboten vermittelt wird, ist der Kindergarten ein Ort, an dem Glauben gelebt und erlebt
Das Kind
Die Würde des Kindes ist unantastbar
Jedes Kind hat ein Recht auf eine gewaltfreie Umgebung. Es ist ein soziales Wesen, zu Beziehungen fähig und auf Mitmenschen angewiesen. Im Kindergarten erfährt es dies auf vielfältige Weise. In der Gruppe lernt es, sich einzufügen und Rücksicht auf andere zu nehmen, aber auch sich durchzusetzen und eigene Bedürfnisse einzubringen.
Das Kind ist ein Geschöpf Gottes
Jedes Kind ist einzigartig Unsere Erziehung und Bildung ist so gestaltet, dass Kinder sich begreifen als eigenständig, wertvoll und liebenswert, auch wenn sie in ihrer Einzigartigkeit manchmal auffällig und schwer zu verstehen sind. Sie erfahren bei uns eine Auseinandersetzung des Ich und Du, das im Zusammenspiel des Miteinander endet.
Ehrfurcht vor dem kindlichen Spiel
Kein Kind tut nichts, wenn es nichts tut. Es lernt unaufhörlich, unermüdlich und immer mit dem Ziel, seine Persönlichkeit zu bilden. Kinder setzen sich spielerisch und schöpferisch mit ihrem Lebensumfeld auseinander. Sie brauchen Freiräume, aber auch Grenzen, innerhalb derer sie ihre Beziehungen gestalten können. Kinder sind neugierig und lernen mit allen Sinnen.
Anerkennung der Persönlichkeit des Kindes
Im Kindergarten bieten wir den Kindern den Rahmen zur individuellen Entwicklung im geistigen, seelischen und körperlichen Bereich, damit sie sich zu mündigen und selbstsicheren Menschen entwickeln können. Die Kinder erkennen, dass Spannungen und Konflikte auftreten können, wo viele Menschen zusammen leben. Die gegenseitigen Wünsche und Bedürfnisse der Kinder stehen nicht immer im Einklang. Die Fähigkeit und Freiheit, „Nein“ sagen zu können ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Kinder. Sie lernen, den Anderen anzunehmen wie er ist, Konflikte auszutragen, Hilfestellungen zu leisten und für die Anderen da zu sein.
Die Erzieherinnen
Unsere Erzieherinnen haben das Wissen,
Kinder individuell zu fördern und Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen. Sie sind Fachfrauen, die in einer vierjährigen Ausbildung ihren Beruf erlernt haben. Ihre Qualifikation erweitern sie durch regelmäßige Fortbildungen, lnformationsveranstaltungen und Literatur. Durch die Vielfalt ihrer Lebenserfahrungen und Ausbildungen kommen viele Aspekte des Erziehungsauftrags im Kindergarten zusammen.
Unsere Erzieherinnen haben die Liebe,
Kindern einen Raum der Geborgenheit zu schaffen, in dem sie sich angenommen, verstanden und begleitet fühlen. Sie sehen die Kinder als eigenständige Persönlichkeit und unterstützen respektvoll ihre ganzheitliche Entwicklung.
Unsere Erzieherinnen haben die Geduld,
auf die emotionalen Bedürfnisse des Kindes einzugehen und es in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen. Sie schaffen dem Kind Freiraum, seine eigenen Erfahrungen zu sammeln, ermöglichen ihm positive Erfolgserlebnisse und zeigen Grenzen auf.
Unsere Erzieherinnen setzen all dies um
durch ein teamorientiertes Miteinander, geprägt von gegenseitigem Respekt, hoher Gesprächsbereitschaft und ständigem Austausch. Die Erzieherinnen schaffen dem Kind Raum für fantasievolles Spielen, Experimentieren und Erkunden verschiedenster Materialien. Die Gestaltung der Räume, das ausgewählte Spielmaterial, das pädagogisch gestaltete Außengelände, verschiedene Angebote und Projekte bieten dem Kind in unserem Kindergarten viele Erfahrungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.
Die Eltern
Eltern haben Verantwortung.
Pflege und Erziehung sind das natürliche Recht und die Pflicht der Eltern. Für die Zeit im Kindergarten übernehmen die Erzieherinnen Aufgaben der Erziehung, ohne die Eltern aus ihrer Pflicht entlassen zu können. Unser Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung.
Eltern haben Bedürfnisse.
Die Eltern möchten wissen, was im Kindergarten geschieht. Durch die Transparenz in unserem Kindergarten bekommen sie ein genaues Bild von unserer Einrichtung:
- Elternbriefe
- Elternabende
- Verschiedene Informationswände
- Dokumentationen von Projekten
- Themenwand (Welche Thematik wird gerade erarbeitet)
- Gespräche „zwischen Tür und Angel“
- Elterngespräche
Zu Recht erwarten Eltern vom Kindergarten Entlastung im Alltag. Er gewährt den Eltern den Freiraum, den sie für berufliche, aber auch für familiäre Aufgaben benötigen.
Eltern haben Sorgen, Ängste und Nöte.
Der Kindergarten nimmt die Eltern in ihren Sorgen, Ängsten und Nöten ernst. Mit Offenheit und Vertrauen begleiten wir die Eltern ein Stück auf ihrem Erziehungsweg. Wir hören ihnen zu und unterstützen sie. Wir diskutieren Probleme und lösen sie gemeinsam.
Eltern haben gute Ideen.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist unseren Erzieherinnen wichtig. Eltern haben beratende und unterstützende Funktion. Die Mitarbeit der Eltern ist bei vielen Gelegenheiten während des Kindergartenjahres willkommen. Immer wieder sind sie als gestaltende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei besonderen Veranstaltungen tätig.





